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Landesschule Pforta

Stolpersteine in Schulpforta

Verfasst am .

Gunter Demnig verlegt StolpersteineIm August 2008 versammelte sich eine große Anzahl Schüler vor dem Hauptportal von Schulpforta, um einigen Pflasterarbeiten der besonderen Art beizuwohnen.

Bei der Aktion Stolpersteine handelt es sich um ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, der an NS-Opfer erinnert, indem er vor ihren Wohnorten Gedenktafeln aus Messing ins Straßenpflaster einlässt. Inzwischen liegen Stolpersteine in über 300 Orten in Deutschland sowie in etlichen Nachbarländern.

Im Bewusstsein, dass Schulpforta zu jener Zeit den Nationalsozialisten als Napola diente und als funktionierendes Rädchen im großen Getriebe das System mit stützte, wollten Lehrer und Schüler mit diesen Steinen zweier Portenser gedenken, die vor jener Zeit die Schule besucht hatten und – trotz anfänglicher Nähe zum NS-System – ihren kritischen Geist wahrten und dafür den Tod fanden.

Ein Stolperstein vor der VerlegungSo war Dr. Hellmut Ludwig Späth, geb. 1885, promovierter Botaniker und Besitzer eines renommierten Gartenbaubetriebs, zwar seit Mai 1933 Mitglied der NSDAP, weigerte sich aber, seine bisherigen Geschäftsverbindungen zu Juden aufzugeben. Er wurde 1943 verhaftet und in das KZ Sachsenhausen gebracht, wo er im Zuge der Evakuierung des Lagers 1945 exekutiert wurde.
Joachim Meichßner, geb. 1906, absolvierte während der NS-Zeit eine Ausbildung zum Generalstabsoffizier und stieg bis ins Oberkommando der Wehrmacht auf, wo er dann aber in den erweiterten Kreis der Verschwörer um Graf Stauffenberg hineingezogen wurde. Nach dem gescheiterten Attentatsversuch auf Hitler 1944 wurde er verhaftet, in einem Schauprozess zum Tode verurteilt und in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Auch in der Schwesterschule Joachimsthal wurden Stolpersteine verlegt. Zum Bericht

Quelle: www.landesschule-pforta.de

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