Ehemaliges Joachimsthalsches Gymnasium

Initiative nimmt Fahrt auf

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Nachdem an dieser Stelle bereits im September über neue Aktivitäten zur Wiederbelebung des Joachimsthalschen Gymnasiums zu lesen war, lud nun der federführende Verein am 29. Januar 2015 nach Düsseldorf ein.

Ver Vortrag war bis auf den letzten Platz ausgebuchtDer altehrwürdige "Industrie-Club Düsseldorf" bildete den gediegenen Rahmen für eine Veranstaltung, mit der der Verein zur Kunst- und Kulturförderung in den neuen Ländern (www.vkf-ev.de) seine Pläne für die Templiner Schule präsentierte. Für den AkeL waren Herr Illgen und Oliver Linke an den Rhein gefahren und trafen dort zu ihrem Erstaunen auf Markus Eisenbeis (al. mein. 1983-85), der - ebenso wie Alexander Knigge (86-91) - dem Verein bereits seit einiger Zeit angehört.

Die VKF-Vorstandsmitglieder Alexander Louis Meßner und Ferdinand von Saint André eröffneten die Präsentation mit einer kurzen Einführung in die Pläne, in Templin eine europäische Internatsschule zu etablieren, die in dieser Form einzigartig in Europa wäre. Sie übergaben dann das Wort an Prof. Dr. Werner Esser, der im Laufe seiner Karriere schon Rektor in Salem und Luisenlund sowie an der früheren Fürstenschule St. Afra gewesen war. Prof. Esser unterstrich in seiner Rede die Bedeutung einer solchen Bildungseinrichtung für das Zusammenwachsen der Europäischen Gemeinschaft.

Sehr beeindruckend für alle Anwesenden war die anschließende Erläuterung der finanziellen Seite dieses Großprojekts. Der VKF plant, innerhalb von 8 Jahren nicht weniger als 50 Mio. Euro an Investitionen und Fördergeldern zu aquirieren, um eine grundlegende Sanierung und einen stabilen Schulbetrieb zu realisieren.

Weitergehende Informationen findet man in dieser Informationsbroschüre (PDF, 900 KB)

 

Unterstützung durch den AkeL?

Für uns als AkeL bietet sich hier vielleicht eine interessante Möglichkeit, unserer satzungsgemäßen Aufgabe zu entsprechen: Nachdem unsere eigene Schule nicht mehr existiert, Schulpforta sehr gut und erfolgreich von den Altpörtnern unterstützt wird, und St. Afra und St. Augustin sehr wenig Interesse an unserer Förderung zeigen, hätten wir hier die Chance, an der Wiederauferstehung einer Schule mitzuwirken, die die selben Wurzeln hat, wie einst unsere eigene.

Besonders wichtig sind dem VKF in dieser Phase Kontakte und Netzwerke. Daher möchten wir alle Mitglieder aufrufen, sich dieses Projekt einmal näher anzusehen, und die eigenen Kontakte zu nutzen, um die Idee weiter zu verbreiten.

Wir werden an dieser Stelle weiter über Neuigkeiten zu diesem Thema berichten.

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