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Warum solltest Du AkeL-Mitglied werden?

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Die Adressenliste

Seit Jahrzehnten für viele das wichtigste Argument, um in den AkeL einzutreten. Wo wohnen meine Klassenkameraden jetzt? Wie ist die Telefonnummer von ...?
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Das Bild- und Videoarchiv

In 30 Jahren Landesschule wurde eine Vielzahl von Fotos geschossen. Allein im Illgen-Archiv sind mehr als 20.000 Bilder enthalten. Hinzu kommen viele Filme aus der Super-8- und Videozeit.

Das Illgen-Archiv

Im Laufe der Jahre hat Herr Illgen die umfassendste Sammlung über die
Existenz der Landesschule zusammengetragen. Dieses Archiv wird immer weiter digitalisiert und schließlich hier abrufbar sein.

Das AkeL-Forum

Wo man sich trifft, da möchte man sich auch austauschen und diskutieren. Das Forum ist frei zugänglich. Beiträge schreiben und Bilder sehen können aber nur Mitglieder.

AkeL-Business

Freunde helfen Freunden. Du musst ein Problem lösen und weißt nicht, wer Dir dabei helfen kann? Frag' doch einen Schulfreund! Auf dem Marktplatz von AkeL-Business erfährst Du wer was am besten kann.

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Klatsch und Tratsch

Kleine Geschichten über die ehemaligen Schulfreunde ... sowas ist immer spannend. Wer hat wen geheiratet, wer hat den Job gewechselt? Gab es da nicht ein Gerücht ...?
„Klatsch und Tratsch“-Beiträge sind nur für Mitglieder sichtbar!

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Der AkeL e.V.

Der Arbeitskreis ehemaliger Landesschüler (AkeL) e.V. ist ein Zusammenschluss ehemaliger Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und Freunde der Evangelischen Landesschule Zur Pforte in Meinerzhagen. Der Verein ist im Vereinsregister Freiburg eingetragen.

Die Landesschule aus der LuftDiese Internatsschule wurde 1968 als Nachfolgerin der ehemaligen Fürsten- und Landesschulen Pforta in Schulpforte, St. Afra in Meißen und St. Augustin in Grimma sowie des Joachimsthalschen Gymnasiums in Templin und der Klosterschule Roßleben gegründet. Die Schulen in Schulpforte (gegründet 1543), Meissen (gegründet 1543) und Grimma  (gegründet 1550) wurden von Herzog Moritz von Sachsen, ab 1547 Kurfürst, gegründet. Jungen aus allen Schichten erhielten hier eine humanistische und altsprachliche Schulbildung. Der Besuch war schulgeldfrei. Das (ehem. königliche) Joachimsthalsche Gymnasium in Templin wurde vom brandenburgischen Kurfürst Joachim Friedrich 1607 als Fürstenschule der Hohenzollern nach Vorbild der drei sächsischen Schulen in Schulpforte, Meissen und Grimma gegründet. Auch der Besuch dieser Schule war schulgeldfrei. Die Unterhaltskosten wurden durch die Verpachtung der anliegenden landwirtschaftliche Güter und Stiftungen gedeckt.

Werbeplakat der LandesschuleDie 400-jährigen Schultradition konnte nach der Errichtung des Eisernen Vorhanges durch die Neugründung im sauerländischen Meinerzhagen in Westdeutschland sichergestellt werden. Sie war während der deutschen Trennung auch Treffpunkt für die Ehemaligenverbände der Vorgängerschulen. Aus dieser Tradition ergab sich für die Landesschule ein System besonderer Prägung: die Schüler lebten in weitestgehender Eigenständigkeit ohne Erzieher zusammen und organisierten ihr Leben selbstverantwortlich. Zugleich wurde die Einheit von Schule und Internat, von Leben und Lernen dadurch gewährleistet, dass jeweils ein Lehrer für eine Woche als Hebdomadar die Internatsleitung übernahm und in kollegialer Zusammenarbeit mit den Eltern, Schülern und den Präfekten das Leben im Internat regelte.

Wohnraum im InternastDer SpielteilAstrao auf dem SchulgebäudeBar im Spielteil

Auf diese Weise konnte den Schülerinnen und Schülern außerordentliche soziale Kompetenz vermittelt werden. Die bereits in jungen Jahren abverlangte Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung wirkte prägend für die weitere Entwicklung.

Es wurde für die Meinerzhagener Schule ein Freistellenwerk geschaffen, die Melanchton-Stiftung. Diese Stiftung unterstützte Schüler, die sich den Aufenthalt auf der evangelischen Landesschule Zur Pforte in Meinerzhagen anders nicht hätten leisten können. Die Stiftung existiert auch nach dem Schließen 1995 und dem Abriss der Schule in Meinerzhagen weiter und unterstützt nun Schüler in den Vorgängerschulen.

Ziel der im AkeL e.V. zusammengeschlossenen Personen ist es, Ihr Netzwerk zu erhalten und auszubauen. Zusätzlich sollen die positiven Erfahrungen mit dem in Meinerzhagen Erlebten gebündelt werden, um es auch an anderer Stelle fruchtbar werden zu lassen. Aus diesem Grund ist es ausdrückliches Ziel, Schüleraktivitäten zu fördern, die im Sinne der ehemaligen Landesschule Zur Pforte in Meinerzhagen stehen. Dieses Angebot des AkeL richtet sich an alle Internatsschulen und sonstige pädagogische Institutionen, in denen Interesse an einem Erziehungssystem im oben genannten Sinne besteht oder eingerichtet werden soll.

Zur Satzung des AkeL e.V.